Wie man mit digitalen Umfragen mehr über seine Kunden erfährt, für Interaktion sorgt und bessere Veranstaltungen schafft

Hand hoch: wer hat schon mal seine Teilnehmer darum gebeten, bei einer Veranstaltung zum Abstimmen die Hand zu heben? Wahrscheinlich gehen gerade viele Hände hoch… und das ist auch gut so.  Denn Abstimmungen bereichern alle Arten von Events. Nur ganz ehrlich: einfach nur die Hand zu heben ist in Zeiten der Digitalisierung so zeitgemäß wie die Schreibmaschine zum Mittippen einzusetzen. Heute gibt es ganz andere Möglichkeiten, Abstimmungen leichter, exakter und vor allem zeitgemäßer abzuhalten – durch eine App oder, wie bei storytile, gleich direkt auf dem Live-Blog integriert. Doch warum lohnen sich solche Abstimmungen auf Veranstaltungen überhaupt?

Mehr Interaktion! 

Wenn alles schläft und einer spricht, dann nennt man das den Unterricht! Diese alte Schülerweisheit trifft auch auf viel zu viele Veranstaltungen zu. Wie also diese Form von Frontal-Event vermeiden? Wichtig ist es, die Teilnehmer zu aktivieren – und das geht am leichtesten über Umfragen. Denn wer seine Meinung mitteilen kann, sei es zur momentanen politischen Lage oder nur zur Präferenz des Mittagessens, der fühlt sich erst wirklich angesprochen. Und noch besser: er darf selbst aktiv werden.

Der Griff zum Handy macht dabei mindestens ebenso wach wie die Hand in die Luft zu heben – eines kann aber nur die digitale Abstimmung: mehr als zwei Auswahlmöglichkeiten zulassen. Bei einer händischen Umfrage mit z.B. acht Optionen brauchen Sie sonst Kraken als Teilnehmer – aber mal Spaß beiseite: digitale Umfragen lassen von Ja/Nein bis zu einer Vielzahl an Antwort-Optionen alles zu und können damit ganz auf die Frage eingestellt werden. Und Sie können genau die perfekten Fragen finden, die Ihre Veranstaltung bereichern.

Mehr Daten

In Zeiten der Datenflut kommt es umso mehr darauf an, die richtigen Daten zu bekommen. Und mit Umfragen kann man auch das steuern: denn eine Umfrage verrät auch den genauen Wissensstand bzw. die Interessen der Event-Teilnehmer – und vor allem kann sie bei richtig eingesetzten Fragen Impulse geben, wohin die nächste Veranstaltung gehen soll. Wenn eine Umfrage zur Digitalisierung zum Beispiel ergibt, dass viele Teilnehmer ihr Unternehmen noch am Anfang dieser Entwicklung verorten, lohnt es bei den Themen der nächsten Konferenz eher auf den Einstieg in die Digitalisierung zu setzen als auf die neuesten Trends. Gezielt eingesetzt erfährt man durch Umfragen viel über seine Teilnehmer – und in Zeiten des Datenschutzes glücklicherweise genau das, was die Teilnehmer auch freiwillig preisgeben.

Und noch mehr: man bekommt exakte Daten. Denn wer einfach nur in den Raum fragt, wer z.B. daran glaubt, dass Deutschland mal wieder Fußball-Weltmeister wird, wird sich einer mehr oder weniger großen Zahl an Händen in der Luft gegenüber sehen (wohl je nachdem, wie die deutsche Mannschaft zuletzt gespielt hat), die sich nur mit viel Mühe nachzählen lässt. Wer aber eben diese Frage digital stellt und so abstimmen lässt, bekommt exakte Zahlen. So erfährt man nicht nur viel über die Teilnehmer, man kann diese Daten auch noch nach der Veranstaltung nutzen: in der Software von storytile lassen sich diese Werte beispielsweise als Balkendiagramme visuell aufbereiten und ganz einfach als Social-Media-Post weiterverwenden. So sorgen diese Infos dann noch lange über die Veranstaltung hinaus für gute Beiträge für die sozialen Medien oder sogar für weiterführende Artikel – denn in Zeiten des Datenjournalismus gewinnt jeder Text mit exakten Daten an Seriosität.

Mehr Ehrlichkeit

Einen Vorteil hat jede digitale Umfrage: während das Handzeichen die Teilnehmer unmittelbar zu ihrer Meinung „outet“, bleiben digitale Umfragen anonym. Niemand muss so vor allen anderen eine Meinung vertreten oder fehlendes Wissen offenbaren – denn wer gibt, wie oben erwähnt, schon gerne vor den Kollegen der Branche zu, dass das eigene Unternehmen in Sachen Digitalisierung noch in den Kinderschuhen steckt. Das Gesicht zu verlieren oder sich vor einer großen Gruppe von Leuten zu blamieren bleibt damit etwas, das man privat in den nächtlichen Alpträumen ausleben kann – und das sich auf diese Weise sogar in Spaß verwandeln kann. Denn Abstimmen bringt einen nicht nur mitten rein ins Geschehen eines Events, es sorgt auch für neue Themen – nicht zuletzt am Buffet und in den Pausen. „Hätten Sie gedacht, dass so viele Leute auf dem Event hier das Thema XY für das wichtigste halten?“ eröffnet perfekt ein Gespräch, das schnell über den oft gefürchteten Small Talk hinausführt – und kann so manches Networking damit beschleunigen und bereichern.

h

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here